Ein Ergebnis, das man sehen kann

27.02.2018

 

Sybil Ehrensberger ist Software Engineer in der Abteilung Finance Solutions und arbeitet seit Mai 2017 bei Ergon. Zu ihren Hobbies zählen Reisen und Tauchen. Zusammen mit einer Freundin gründete sie auch schon mal eine Firma und entwickelte eine Reise-App.

 

Frauen in der Informatik sind ja immer noch selten. Wie bist du zur Informatik gekommen?

Mathe lag mir schon in der Schule. Als meine Schwester mir vom Schnupperstudium Informatik für Frauen an der ETH erzählte, testete ich das und war der Meinung, dass es das richtige für mich ist. Mein Bachelor-Studium habe ich in Kanada gemacht, da meine Mutter aus Kanada kommt, und den Master dann anschliessend an der ETH in Zürich.

 

Was gefällt dir an deinem Job?

Es macht mir Spass, etwas zu erstellen, das man dann auch sehen kann, wie zum Beispiel unsere App für Viac, an der ich mitgearbeitet habe. Die enge Zusammenarbeit im Team schätze ich sehr. Wenn man ein Problem hat, kann man es zusammen diskutieren und findet mit Sicherheit eine Lösung.

 

Du engagierst dich über deine Arbeit hinaus im Bereich der Informatik-Nachwuchs- und Frauenförderung. Warum?

Ich habe bei meinem früheren Arbeitgeber unter anderem mit Django entwickelt. Eine der Django-Girls-Organisatorinnen hat das auf meinem LinkedIn-Profil gelesen und mich angefragt, ob ich bei den Events mithelfen könnte. Es macht mir Spass, anderen Leuten – und vor allem auch Frauen – meine Welt zu zeigen und ihnen einen Einblick ins Programmieren zu geben. Frauen sind schon im Informatikstudium in der Minderheit. Ich bin aber überzeugt, dass sich mehr Frauen für die IT interessieren würden, wenn sie die IT-Welt besser kennen würden.