Beruf: Rätsel-Löser

27.02.2018

 

Matteo Patisso ist seit Oktober 2017 Software Engineer bei Ergon. Er ist direkt nach seinem Bachelor-Studium an der Hochschule für Technik in Rapperswil zu uns gekommen und arbeitet in der Abteilung Finance Solutions. Zu seinen Hobbies zählen Reisen, Töggele und auch «richtiges» Fussballspielen.

 

Die Informatik und du – wie habt ihr zueinander gefunden?

Ich habe Computer als Kind schon spannend gefunden. Eine Informatikerlehre hätte ich mir gut vorstellen können. Mit meinem Sek-B-Abschluss war es aber schwierig, in dem Bereich eine Stelle zu bekommen. Auf Anraten meines Lehrers entschied ich mich dann zunächst für eine KV-Lehre. Das machte mir auch Spass, aber ich konnte mir nicht vorstellen, das mein Leben lang zu machen. Also schloss ich die Ausbildung zum Applikationsentwickler an und habe wiederum auf einen Ratschlag eines Lehrers gehört: Er sagte mir, ich solle an der HSR studieren, was ich dann schliesslich auch machte. Mir gefällt an der Informatik besonders das Rätseln, bis die perfekte Lösung gefunden ist. Das fordert mich immer wieder heraus und das ist gut so.

 

Nach deinem Bachelor standst du vor der Entscheidung «arbeiten oder Master-Studium». Du hast dich für das Erste entschieden – warum?

Ich habe mich bei drei Firmen – unter anderem Ergon – beworben und auch um einen Platz an der ETH. Von allen vieren hatte ich Zusagen, nun musste ich entscheiden. Ergon war für mich das beste von beidem: Sozusagen arbeiten in einem akademischen Umfeld, dank der vielen ETH-Ingenieure, die hier sind. Ich erhoffte mir so, sowohl viel Praktisches zu lernen als auch vom Wissen der ETH-ler zu profitieren. Aber den Master mache ich vielleicht später noch.

 

Ging dein Plan auf?

Soweit ich das nach vier Monaten sagen kann – ja! Ich denke nicht, dass ich es bereuen werde. Ich habe viel Ehrgeiz und möchte so viel wie möglich lernen. Mein Ziel ist es, in drei Jahren stolz zurückblicken zu können auf das, was ich erreicht habe.